Ayurvedisches Mungobohnen Curry - Mung Daal

Mungobohnen gehören zu den nahrhaftesten Bohnen, die es gibt. Sie sind seit tausenden von Jahren Teil der traditionellen Ayurvedischen Ernährung in Indien und haben aus gutem Grund den Status eines hochgeschätzten Nahrungsmittels erreicht. Ein echtes Superfood.

Mungobohnen sollen bei Herzkrankheiten, Krebs, Diabetes, Osteoporose, Entzündungen und Verdauungsstörungen helfen. Außerdem enthalten Mungobohnen natürliche Phytoöstrogene, die die Produktion von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure – allesamt wichtig für jung und gesund aussehende Haut - fördern. Eat mung, look young!

Wenn ich Lust auf Mungobohnen habe, komme ich immer wieder auf dieses Rezept zurück. Mungobohnen gibt es mit oder ohne Schale. Die Schale ist grün und hat wahnsinnig viele Ballaststoffe, deswegen verwenden wir hier die vollkornigen Bohnen. Das einzigartige Aroma stammt von der Kombination aus Curryblättern (nussig), grünen Chilis, Garam Masala, einer indischen Gewürzmischung aus Zimt, Kardamom, Nelken und schwarzem Pfeffer.

 

Zutaten

  • 1 Tasse vollkornige (grüne) Mungobohnen
  • 1 Tasse frische Tomaten (gewürfelt)
  • 1 EL Knoblauch, grob gehackt
  • ¼ TL Kurkuma
  • ¼ TL Asafoetida
  • 1 ½ TL Korianderpulver (20% weniger wenn bio oder frisch gemahlen)
  • ½ TL Garam Masala
  • 1 TL Kreuzkümmelsaat
  • 1 grüne Chili, längs halbiert (die Samen entnehmen für weniger Schärfe)
  • 9 frische Curry Blätter
  • 1 – 2 TL Salz nach Geschmack
  • 1 EL Pflanzenöl
  • ¼ Tasse frische Korianderblätter

 

Zubereitung

  • Die Mungobohnen mindestens 6 Stunden in Wasser einweichen, abgießen und gut abspülen.
  • Die Bohnen circa 1 Stunde in einem Topf mit frischem Wasser kochen, bis sie weich aber noch nicht geplatzt sind. Alternativ einen Schnellkochtopf verwenden und 12 Minuten auf höchstem Druck kochen. Wenn die Bohnen fertig sind, abgiessen (Kochwasser behalten !!) und auf die Seite stellen.
  • Öl in einem Wok oder Kadai erhitzen. Wenn das Öl heiß genug ist (aber bevor es raucht), die Kreuzkümmelsaat ca. 30 Sekunden in dem Öl anbraten, bis sie eine goldbraune Farbe und ein nussiges Aroma haben. (Die Temperatur des Öls mit ein paar Samen testen – sie sollten rasch zischen.)
  • Wenn die Saat fertig ist, den Knoblauch und Asafoetida zugeben und 2 Minuten mitbraten.  Als nächstes die Curryblätter zugeben und 30 Sekunden anbraten, unterständigem Rühren.  Dann die Tomaten und grünen Chilis einrühren und noch 7-10 Minuten garen, bis alles zu einer dickflüssigen Paste eingekocht ist.
  • Jetzt alle Gewürzpulver dazugeben, gut rühren und diese Mischung weitere 5 Minuten köcheln.  Wenn das Öl austritt und die Paste glänzt, die Bohnen und das Salz zugeben.  Verrühren und genug vom Kochwasser zugeben, damit die Bohnen knapp bedeckt sind.  Weitere 20 Minuten köcheln lassen.

 

Tipp: Mit frischem Koriander garnieren und mit Basmati Reis und/oder Naan servieren.

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